Surfwachs

Wachsen des Surfbretts
Ob man nun raus zu den Wellenbrechern paddelt oder zurück auf dem Rücken einer Welle reitet: der Wachsmantel des Surfboards ist eine entscheidende Komponente, wie gut sich der Surfer auf dem Brett hält. Surfwachs gibt es in zahlreichen Varianten, die sich den Klimaverhältnissen und den Wassertemperaturen nach unterschiedlich aufteilen. Bevor man sich ein Surfwachs kauft, sollte unbedingt genau nachrecherchiert werden, welches für welche Destination das
geeignetere ist.



Zusammensetzung

Paraffin, Bienenwachs und andere Zusammensetzungen von Hartwachs werden zur Herstellung von Surfwachs genutzt. Durch das Mischen mit Petroleum-Gel und Duftstoffen wie Kokosnuss oder anderen wohlriechenden Substanzen, wird das Wachs leicht auf das Surfbrett auftragbar. Synthetische Wachse werden ebenfalls genutzt, jedoch sind die natürlichen Wachse mit wenig Paraffin-Inhalt die beliebteren, da sie am wenigsten die Umwelt belasten.

Entfernen und Pflege des Wachses

Ein Wachs-Kamm ist genau das richtige, um den Wachs auf seinem Surfbrett mit unregelmäßigen Linien zu versehen, um eine noch rutschfestere Fläche zu erhalten. Er ist eine bessere Alternative, als sein Surfboard am Ufer mit Sand abzureiben. Sobald die Wachsschicht zu dünn geworden ist und das Aufrauen der Oberfläche ansonsten die Surfbrett-Oberfläche beschädigen würde, muss der alte Wachs abgetragen und neuer aufgetragen werden.

Weiche Plastikschaber sind hier die beste Lösung, großflächig die Wachsschicht vom Brett zu schaben. Danach sollte die Oberfläche mit einem weichen Tuch abgerieben werden, damit alle Reste vom Brett gehen, bevor neu gewachst wird. Nimmt man harte Kratzgegenstände, Lösungsmittel oder andere Mittel wie beispielsweise einen Föhn, kann die empfindliche Oberfläche sowie der innere Schaumstoffkern beschädigt werden oder sogar deformiert. Also: Vorsicht und richtige Handhabung sind ein Muss!