Surfspots Spanien

Playa de Genoveses
Richtig 'heavy' surfen in Europa? Dann ab nach Mundaka in Nordspanien. Der Ort liegt nördlich von Bilbao und gilt als 'die härteste Welle' Europas. Wellen bis zu vier Meter hoch, die Richtung Fischerdorf donnern und kurz vor der Hafenmauer nach links abdrehen und unendlich lang in den Gernike-Fluss brettern. Den Surfern hier zuzusehen, ist für jeden Anfänger - und Nicht-Surfer - ein reines Vergnügen. Anfänger sollten allerdings beim Zugucken bleiben und sich erst an die Wellen wagen, wenn sie auch wirklich Surf-Profis sind. Der Golfstrom macht die Nordküste Spaniens zu einem guten Surfer-Ziel, auch in den Wintermonaten. Beachbreaks wechseln sich hier mit reefbreaks ab und für jeden ist etwas dabei. Von Galizien bis zum Baskenland bietet die Atlantikküste beste Surf-Spots und Surfcamps wie bei Bilbao, Santander oder auch Tapia de Casariego.

Spanien hat an seinen fast 5.000 km Küste aber noch etwas mehr zu bieten. Die gesamte Mittelmeerküste und vor allem die Kanarischen Inseln. An der Mittelmeerküste sind hauptsächlich Katalonien, Andalusien, Cadiz und Conil de la Frontera zu erwähnen, die für alle die richtige Welle haben. Surfcamps gibt es beispielsweise in El Palmar.

Playa del Ingles, Gran Canaria
Die Kanarischen Inseln sind super Surf-Spots, besonders im Winter: hervorragende Wasserqualität, warmes Wetter und guter Wellengang. Auf allen Inseln gibt es Surfcamps, in denen man Kurse machen und auch übernachten kann, mit und ohne Verpflegung. Die Strände von Teneriffa können etwas überfüllt sein, aber es gibt genug einsame Buchten, die man ansteuern kann. La Gomera ist ein weniger bekanntes Surf-Gebiet.