Surfspots Skandinavien

So unglaublich es einem erscheinen mag: aber auch die Skandinavier surfen in ihren doch recht kalten Gewässern. An den unendlichen Küsten Norwegens und Schwedens tummelt sich so mancher Brettsteher und reitet auf selbst im Sommer eisigen Nordmeerwellen.

Sola Strand Norwegen
In Norwegen gibt es zahlreiche Anlaufpunkte für Surfer. Beachbreaks findet man hier beispielsweise in Nøtterøy, Grotfjord, Vigdel, Ervik, Sola, Sandvesanden, Orre, Hellestøl und Bore, fast alle um Stavanger herum. Pointbreaks gibt es auch und zwar in Unstad, Godoy, Firlikhy, Jæren, Seldom, Bore und Sandstein nördlich von Kristiansand. Reefbreaks trifft man bei Lista, Tongenes Fyr und Neve Havn. Flowrider liegt bei Trondheim und ist sogar als Surfgebiet absolut einen Abstecher wert!



Gulviks Havsbad Schweden
Über 3.000 km Küste hat Schweden zu bieten und da gibt es so manches tolle Surf-Revier. Die meisten Surf-Spots sind eher was für Experten, aber Anfänger finden zum Beispiel gute Möglichkeiten bei Torö bei Stockholm, auf Gotland bei Kallbadhuset und in Steninge und Lilla Appelviken in Halland. Pointbreaks gibt es an folgenden Stränden und Küstenabschnitten: Gäddviken/Västernorland, Torekov/Skane und in Änggärnsudden auf Öland. Am günstigen kommt man mit einem Ferienhaus in Dänemark davon. Viele davon sind sehr komfortabel eingerichtet und liegen direkt an den Surfspots. Hier stimmt das Preis & Leistungsverhältnis noch!

Finnland hat auch ein paar sehr gute Surf-Spots. Yyteri und Poliisinlahti liegen nördlich von Turku, Pellinki und Emasalo östlich von Helsinki, die Villinki Bucht direkt in Helsinki und Porkkala, Langoren und Padva westlich. In Tulliniemi kann auch gesurft werden, ist aber nur den absoluten Surf-Spezialisten vorbehalten, da es Wellengang und Strömung in sich haben.

Die Baltischen Länder sind wesentlich ruhiger und lohnen sich im Sommer kaum, im Winter gibt es gute beach- und reefbreaks, das Wasser ist aber auch hier recht kalt.