Surfspots Nordafrika

Hurghada, Ägypten
Ägypten, Libyen, Tunesien, Algerien, Marokko und die West-Sahara sind die nordafrikanischen Länder, die auch alle viel Küste bieten. Dabei befindet sich Marokko an der Mittelmeerküste sowie am Atlantik, und hat damit zwei völlig unterschiedliche Küstenbilder.

In Marokko ist Agadir/Taghazout ein absolutes Touristenzentrum, aber auch perfekt fürs Surfen. Das Meer ist ständig in Bewegung, Küstenwinde geben super Wellengang. November und April sind die regenreichsten Monate, also eher ungünstig, alle anderen Wintermonate sind aber optimal. In Safi findet man pointbreaks, 500 m sind hier keine Seltenheit.

Algerien, Tunesien und Libyen haben ähnliche Surf-Situationen wie die anderen Mittelmeerländer nördlich von ihnen gelegen. Die Strände sind oftmals jedoch sehr viel leerer und daher besser zum surfen. Tunesien ist touristisch am meisten erschlossen, Djerba ist noch ein Surf-Spot, der gute Bedingungen bringt.

Befindet man sich in Alexandria in Ägypten, sollte man die beachbreaks am Mandara Beach versuchen. Sie sind Top! Auch am Roten Meer kann man bestens surfen. Reefbreaks in Hurghada versprechen eine perfekte Abwechslung.

Pikiwiki, Israel
Israel sollte auch nicht als Surfer-Destination unterschätzt werden. Von hier kommen gute, Weltklasse-Surfer. Rund um Tel Aviv, südlich von Ashdod, um Herzelyya sowie Haifa gibt es Strände, die beachbreaks, reefbreaks, pointbreak und sand-bars haben. Sie sind größtenteils für alle Surfer - vom Anfänger bis zum besten Experten - geeignet.

Den Mittelmeerraum allerdings als Surf-Paradies für die großen Experten zu sehen, ist nicht wirklich richtig. Es ist eher eine Destination für das gemäßigte Surfen.