Surfspots Italien

Mondello
Die italische Halbinsel hat so viel Küste wie kaum ein anderes Land und natürlich auch viele Möglichkeiten, sich ins Meer und auf die Wellen zu stürzen. Jedoch gibt es nicht überall genug Wind, besonders in den Sommermonaten kann es teilweise ausgesprochen ruhig sein und das surfen bleibt bei einem hoffnungsvollen Rauspaddeln. Wenn allerdings der Himmel dunkel aufzieht - Surfer aufs Brett!

Wirft man einen Blick auf den südlichsten Teil des Landes - Sizilien - findet man hier Pollina und Capanonne als ganz gute Möglichkeiten. Ersterer Ort hat pointbreaks und letztere eher beachbreaks. Capanonne liegt bei Catania und hat lange Wellen aber kaum tubes. Bei Cefalù liegt Pollina und hat lange Wellen, jedoch einen flachen Untergrund.

Sardinien
Sardinien ist nicht nur ein traumhaftes Urlaubsziel, sondern hat auch sehr gute Surfplätze. Hier gibt es ein bisschen alles: beach-, point- und reefbreaks. Bei Cagliari, Oristano und Olba sowie in Porto Ferro kann man gut surfen. Aufpassen muss man an den gut besuchten Stränden, denn es gibt viele Kinder und natürlich auch Yachten, da es eines der beliebtesten Ziele der High-Society ist.

Auf dem Festland gibt es drei Schwerpunkte: an der Adriaküste zwischen Ancona bis kurz vor Venedig, nördlich und südlich von Rom und um Livorno und Forte dei Marmi. Auch hier sind alle Wellenarten vertreten. In Vecchia Pineta bei Rom gibt es einen riverbreak.

Nach Italien zu fahren, um seine ultimatives Surferlebnis zu haben, lohnt sich nicht wirklich, aber das Brett dabei zu haben, wenn man eh schon hier Urlaub macht, ist auf jeden Fall nicht verkehrt.