Surfspots Indischer Ozean

Wettermässig gilt ähnliches wie für den asiatischen Raum und die Küsten sind so zahlreich, dass einem nur die Qual der Wahl bleibt.

Strand Indonesien
Indonesien liegt hierbei ganz vorne. Die europäischen Wintermonate sind die besten. Tausende von Inseln warten hier, viele touristisch unerschlossen und daher perfekt zum surfen. Die Hauptinseln Sumatra, Bali, Java und Timor sind perfekte Spots mit beach und reefbreaks. Aufpassen muss man bei den Riffen, die oft nicht sofort unter der Wasseroberfläche sichtbar sind. Auch kann man nur mit der Flut surfen, bei Ebbe geht das Wasser bis zu 100 m weit vollkommen weg. Meterhohe Wellen findet man in Padang, wo sich immer viele Surfer aufhalten - auch wegen des bekannt gutem und scharfem Essens. Surfcamps gibt es beispielsweise in Bali, auf der Südhalbinsel Bukit, am Eko Beach in Canggu und in Seminyak bei Kuta.

Auf den Malediven braucht man zumeist ein Boot, um zu den Wellen rauszufahren. Offshore-Winde während der Monsunzeit und guter Wellengang machen die Destination Sri Lanka interessant - trotz der politischen Unruhen. Indien hingegen ist politisch ruhig und hat 7.000 km Küste. An zahlreichen Orten kann man hier surfen, ganz alleine.

Sansibar
Mauritius
Madagaskar, Mauritius, La Réunion und Sansibar liegen bei Afrika im Indischen Ozean. Auch hier gibt es herrliche Surf-Spots, trotz langer, schroffer Felsenküstenabschnitten. Madagaskar bietet weltklasse Riffe, Mauritius ist ein absolutes Surf-Paradies mit der bekannten tamarin-Welle. Die meisten guten Spots befinden sich auf der Süd-/Südostseite. Zwischen April und September ist hier die günstigste Zeit. La Réunion ist hauptsächlich etwas für Experten, doch auch Beginner finden hier die eine oder andere sanftere Welle. St. Leu ist der bekannteste Surfer-Spot. Die Westküste ist hier am besten zwischen Mai und Oktober. Aufpassen sollte man wegen der Haie!