Surfschulen

Windsurfen Grancan
Surfen ist ein alter Wassersport, der erstmals Ende des 18. Jahrhunderts von Europäern in Tahiti beobachtet wurde. In den USA wird er heute hauptsächlich in Kalifornien, Florida und Hawai'i praktiziert, weltweit aber genauso in Neuseeland, Australien, Südafrika und überall dort, wo es guten Wellengang gibt. Ein Millionen-Geschäft, dass nicht nur Sport sondern auch Tourismus und vieles mehr einbezieht.

An allen größeren Stränden mit guten Surfmöglichkeiten und wo der Tourismus sich etabliert hat, gibt es auch Surf-Schulen, in denen Kindern wie Erwachsenen dieser Sport beigebracht wird. In den Surfstunden wird erlernt, wie man sich auf einem Brett aufrecht hält, man sich zu den Wellen bewegt und alles, was einen richtigen Surfer ausmacht.

Surfschulen unterscheiden sich soweit von Surfcamps, dass sie sich auf das Lehren beschränken, ohne eine Unterbringungsmöglichkeit zu bieten. Sie sind zum Beispiel vielerorts wo es bereits zahlreiche Hotelstrukturen gibt. Sie haben im Preis oftmals auch den Verleih von Surfboard und anderem wichtigen Zubehör.

Die Lehrer schicken ihre Schüler gleich am Anfang ins Wasser, wo sie auf so genannten Longboards - langen Surfbrettern - die Stabilität und das Gleichgewicht üben können. Denn ohne Gleichgewicht kein Surfer! Lange Bretter liegen stabiler und und man findet leichter Halt als auf kürzeren.

Surfschule Waikiki
Die Preise für die Schulen variieren, je nach Länge des Unterrichts. Man kann sie als Paket nehmen oder auch einzelne Stunden buchen. Oftmals gibt es auch so genannte Schnupperangebote, damit man erst einmal feststellt, ob der Sport eigentlich für einen geeignet ist. Die Gruppen können von Männern und Frauen gleichermaßen besucht werden, sie werden nur altersmäßig unterteilt. Denn Kinder brauchen eine andere Schulung und sind meist sogar schneller im Erlernen dieses Sports. Auch Privatstunden sind möglich. Oft sind die Stunden 120 Minuten lang und man kann - als Preisvariante - zwischen 40 und 60 Euro rechnen. Dabei sind Gruppen wesentlich günstiger als private Stunden.

Egal wo und wann man einer Surf-Schule beitritt: Spaß gibt es allemal genug, auch wenn man es vielleicht nicht wirklich perfekt erlernt.