Surfregeln und Termologie

Peter Mel lip floater
Surfer
Auch unter Surfern gibt es Regeln, eine Netiquette, die hilft, Gefahr abzuwerten und natürlich einen freundlichen Umgang untereinander garantiert. Aber auch eine Termologie, die die Verständigung untereinander hilft.


Zu den Grundregeln gehören folgende:

● Derjenige Surfer, der näher an der brechenden Welle ist, hat in jedem Fall Vorrang. Denn es gilt: eine Welle, ein Surfer

● Man sollte vermeiden, sich hinter einem anderen Surfer in eine günstigere Position zu paddeln. Die nächste Welle kommt garantiert, 'so don't snake!

● Beim Rauspaddeln nicht den Surfer in einer Welle schneiden! Dieses kann sehr gefährlich sein und ist unhöflich.

● Regeln helfen, Unfälle zu vermeiden, können aber gebrochen werden, wenn sie eine Gefahrenquelle darstellen.

● Das Surfbrett sollte auch beim Herauspaddeln immer gut 'im Griff' sein, damit es sich nicht von alleine in die Quere anderer Surfer begeben kann.


Surfer unter sich haben auch eine eigene Sprache, mit der sie sich international recht gut verständigen können. Dazu gehören Ausdrücke, die das Surfen selber betreffen genauso wie alles drum herum. Einige dieser Termologien sind:

● A-Frame : eine sich auf zwei Seiten brechende Welle

● Line-Up: Hinter dem brechenden Punkt

● Peak: höchster Punkt der brechenden Welle

● Pointbreak: Punktbrandung

● Pro-Surfer: professioneller Surfer

● Spot/secret spot: Surfplatz/geheimer Surfplatz

● Swell: Dünung

● Tide: Gezeit

● Tube: Röhre einer Welle



Viele dieser Wörter können bereits eine Vorinformation geben, wie die Wasser- bzw. Wellenverhältnisse sind und ob es sich lohnt oder sogar gefährlich für einen ungeübten Surfer ist, hier ins Wasser zu gehen.