Surfen lernen

Surfunterricht
Egal aus welcher sozialen Schicht, aus welchem Land, welches Alter und welches Geschlecht: jeder kann surfen lernen. Wichtig dabei ist, dass man die Basics lernt, sich an einige Regeln hält und die Surftipps der "alten Hasen" im Hinterkopf behält. Das erlernen von Surfen kann das Leben verändern, die Einstellung zu Wasser und dem Meer an sich auf ein neues Level stellen und eine ganz andere Sehnsucht, Leidenschaft in einem wecken. Doch es kann auch gefährlich sein, wenn man sich unvorbereitet zu viel zumutet.

Die Behauptung, dass man nur richtig gut surfen lernt, wenn man sehr jung damit beginnt, ist eine der ersten Dinge, die man richtig stellen sollte. Denn es gibt zahlreiche hervorragende Surfer, die erst im fortgeschrittenen Alter diesen Sport für sich 'entdeckt' haben. So gibt es gerade in den letzten Jahren immer mehr Pensionisten, die sich von diesem Sport begeistern lassen und Zeugnis ablegen, dass man niemals zu alt ist, surfen zu erlernen.

Man muss natürlich schwimmen können - aber der Schlüssel des Surfsports ist die Balance! Ohne Gleichgewichtsgefühl kein Surferlebnis. Viele Surflehrer lassen ihre 'Schüler' erst einmal auf dem im Sand liegenden Surfbrett stehen und sich darauf bewegen, damit sie ein Gefühl für die Größe des Brettes bekommen. Danach geht es ins flachere Wasser, wo das Brett durch die Wellenbewegung keinen festen Untergrund mehr bietet.

Kind und Erwachsener beim Surfen
Wichtig ist ebenfalls, dass man das richtige Fallen erlernt, damit die Verletzungsgefahr verringert wird. Fällt man, sollte man entweder hinter oder seitlich des Brettes fallen, niemals davor! Mit ausgestreckten Armen schwimmen schützt vor einer Koolisation mit dem Brett.

Eine kleine Lehre über Wellenbewegungen, Gezeiten und Strömungen ist ebenfalls wichtig, genauso wie die vorherige Sicht der Wetterlage, damit man nicht unversehens in einem Sturm landet bzw. eine nicht mehr kontrollierbare Wetterlage.

Es sollten immer Strände gewählt werden, wo möglichst wenige Schwimmer und möglicherweise keine Kinder sind, die die Gefahr noch nicht richtig und rechtzeitig einschätzen können.