Surfbrett

Bethany Hamilton
Die ersten Sonnenstrahlen brechen sich auf gischtweißen Wellen, die donnernd auf das sandige Ufer zu rollen. Schwarz gekleidete Gestalten auf bunten Brettern warten auf ihren nächsten Ritt, die nächste große Welle. Der Strand ist leer um diese Uhrzeit, ein paar Jogger und Sandläufer, die nach Nahrung suchen, niemand sonst. Jetzt ist die beste Zeit für Surfer, ungestört ihren Sport auszuüben, lange bevor die Menschen kommen und sich Badende im Wasser tummeln.

Der aufmerksame Beobachter erkennt schnell, dass die Surfbretter sich nicht nur durch Farbe und Zeichnung unterscheiden, sondern auch durch Länge und Breite. Für einen Surfer ist das Surfboard das selbe, wie der Golfschläger für den Golfer. Der Richtige macht die Perfektion.

Kleines Surfbrett
Sieht man den Surfer, wie er mit einer Welle vorwärts gleitet, nach rechts oder links dreht, in der Welle verschwindet oder auf ihr wieder auftaucht - meist haben diese Surfer ein kurzes Surfbrett, auf ihre Größe und Gewicht maßgeschneidert, damit sie schnell und wendig über und unter den Wellen durch gleiten können.

Andere Surfer haben eher längere Bretter, womit sie zwar gut auf den Wellen gleiten, aber nicht so wendig sind. Sie können damit leichter hoch und runter und nehmen erst am Ende der Welle den letzten Kick. Die noch-nicht-ganz-Experten.

großes Surfbrett
Die Surfbretter können aus den verschiedensten Materialien gemacht sein: Holz, Polyester oder Epoxyd Harz. Ein Schaumstoffkern gibt dem Brett Stabilität. Breite Bretter lassen eine bessere Gewichtsverteilung zu, sind aber weniger wendig. Perfekt für Anfänger. Schmale, kurze Bretter sind wesentlich wendiger, aber auch hauptsächlich etwas für richtige Könner.

Wichtig bei einem Surfbrett ist des weiteren die gute Pflege, denn ein schlecht gewachstes Brett ist wesentlich rutschiger als ein gut gewachstes. Individuelle Farben, Bilder etc. geben jedem Surfer seine Individualität und sind bei Verlust schnell wieder seinem Besitzer zuzuordnen.