Leash

Eine Leash ist eine Leine. Sie wurde im Surfsport erstmals durch Pat O'Neill 1971 eingeführt. In einer internationalen Surf Competition führte er sie das erste Mal seinen Mitsurfern vor. Durch den Gebrauch der Leach wurde er allerdings am Ende disqualifiziert, da man es als unakzeptabel empfand, sich mit einer Leine an seinem Surfboard zu sichern und daher ja den Vorteil zu haben, schneller an sein Brett zu kommen im Falle eines Sturzes. Doch schon im darauf folgenden Jahr wurde sie offiziell eingeführt und war auf allen Wettbewerben gültig.

Diese Leash oder Leine ist das Verbindungsstück zwischen Surfer und Surfbrett. Es schützt davor, dass das Brett durch Wellengang einfach weggespült wird und andere Surfer oder auch Schwimmer gefährlich verletzt. Die heutigen Surfboard leashes haben auf der einen Seite ein Velcro-Band, das am Bein des Surfers befestigt wird und ist auf der anderen Seite am Ende des Brettes angebracht.

Warum sollte man unbedingt eine Leash benutzen?

Bevor die Leine eingeführt wurde, musste der Surfer oftmals weit und gegen den Strom schwimmen, um an sein Brett heran zu kommen. Ein frei im Wasser schwimmendes Brett ist eine große Gefahrenquelle für Schwimmer und andere Surfer. Letztere weil sie oftmals dem frei schwimmenden Brett nicht rechtzeitig ausweichen können und eventuell dabei andere gefährden könnten. Gut 66 % aller Unfälle passieren auf diese Weise. Die Folge sind Prellungen bis zu tiefen Schnitten. Gerade letztere können sich infizieren oder aber auch Raubfische anziehen.

Surfen hat aber noch einen Gefahrenpunkt: das Untergehen. Das Surfboard ist hier ein an der Oberfläche schwimmendes Objekt, das Leben retten kann. Ist der Surfer zu schwach oder hat nicht die Kraft sich von alleine an die Wasseroberfläche zu bringen, hat er die Schnur oder Leine, an der er sich hochziehen kann. Allerdings wichtig ist auch, niemals alleine zu surfen!