Surfvarianten
Ganz anders als man im allgemeinen denkt, ist das Surfen bzw. Wellenreiten keineswegs auf das Meer alleine zu beschränken. Es ist unmöglich zu sagen, welche Surfart die bessere ist, denn man kann es nicht verallgemeinern und jeder Surfer muss für sich das richtige Gewässer finden. Prinzipiell kann man im Meer, auf dem See oder auf einem Fluss surfen.
Surfen auf dem See
Fluss-Surfen
Das ist bestimmt die ungewöhnlichste und aufregendste Variante des Surfens. Man weiß heute nicht mehr, wann es als Sport entdeckt wurde, aber 1955 war Jack Churchill der erste, der 1,5 Meilen den Fluss Severn herunter surfte. Doch erst in den 70er Jahren wurde das erste Mal Fluss-Surfen dokumentiert.
Stehende Wellen sind Wellen, die hinter Felsen entstehen. Der Surfer 'reitet' den Fluss aufwärts, also gegen den Strom, und versucht, die Wellen einzufangen. Das gibt das Gefühl, sich sehr schnell vorwärts zu bewegen, doch man befindet sich immer am selben Ort. Mancherorts gibt es Austragungen, um den besten Fluss-Surfer zu finden.
Eine weitere Variante des Fluss-Surfen ist, am Eingang eines Flusses zu den Gezeiten. Das wiederkommende Wasser bringt hohe Wellen gerade in Flussnähe, die für die Schifffahrt fatal sein können, aber dem Surfer eine gute Chance für gute, kraftvolle Wellen gibt.
Surfen auf dem Meer
Das ist das, was man allgemein unter Surfen versteht. Fast an allen Stränden auf der Welt kann gesurft werden. Ideal ist ein leichter Wind, der genügend hohe Wellen produziert, die lang genug sind, um quer zu ihnen Richtung Ufer zu gleiten.
Bodysurfen kennt man noch wenig, ist aber in Südamerika beliebt. Auf den wesentlich kleineren Bretter liegt oder kniet der Surfer. Außerdem trägt er Flossen, damit er gegen den Strom paddeln kann und schneller an Fahrt aufnimmt.
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